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Für Igel, die von keinem Autoreifen
plattgequätscht und noch viel zu wenig haben von dem
Winterspeck hat ich ein Igelfreilandüberwinterungsschlafnest
wachsen lassen. Wellbleche, Abfallplastikrohre, Baumstrünke,
einen hohlen Baumstamm überwachsen lassen mit dornigen
Brombeerranken und wildem Unkrautgesträuch zum
Aergenis von ordentlichen Schweizern in meinem Land am
Wanderweg. Als bald ein grünes Blätterdach und
dunkelblaue Beeren den Schandfleck verlockend
überdeckten kamen des Weges auch die Braven Schweizer
wieder Mit Büchsen, Plastiksäcken und allerlei
Geschirr zum Beerenklauen, denn dazu sind sie nicht zu
bieder. Nun auch die Igel freuen sich am trockenen
Winterlager gern gesellen sich zu ihnen braun und
schwarzgepelzte Nager. Ist dann der Frühling da und
Grünzeug sich duch Stacheln zwängt sind munzig
kleine Vögelchen verliebt am Nestchenbauen und kein
Eierräuber, kein Kätzchen kann die Freude rauben.
Kontakt zu Jakob
Brem: brem@belletristik.ch
und http://www.belletristik.ch
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 Foto:
Udo Klingenburg
Herbstwind
e.V. wilderte im Frühjahr 2000 die
überwinterten Igel auf dem Gelände der renaturierten,
ehemaligen Kohlenhalde in Oer-Erkenschwick, Stadtteil Speckhorn,
wieder aus.
Herbstwind
e.V. bedankt sich für die gute
Zusammenarbeit mit der DSK AG
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